Schulleben

Schule der Vielfalt




Das Leben an unserer Volksschule wird durch viele zusätzliche Angebote bereichert.

Vielfalt – um möglichst allen Interessen und Begabungen unserer Schüler und Schülerinnen gerecht werden zu können.
So haben wir die Möglichkeit, unsere Philosophie einer „Schule für alle“ methodisch umzusetzen.

Die Strukturierung des Tages und die regelmäßig stattfindenden Aktivitäten an unserer Schule sehen sie im Überblick unten.
Für ein schnelles Navigieren benutzen Sie bitte das Inhaltsverzeichnis nebenan »

Tipp:
 » Als Ergänzung und Querbezug zur Schultagstrukturierung sehen Sie unser » Schulkonzept
 » Ein wesentlich umfangreicheres „Bild“ unseres Schullebens sehen Sie im » Archiv



Ganztagesschule (GTS)




„Getrennte“ versus „verschränkte“ Form in unserer Ganztagesschule

Formal gesehen finden Sie an unserer GanzTagesSchule (GTS) die getrennte Abfolge. Im Sinne unseres Schulkonzeptes versteht sich UNSERE GTS jedoch als „verschränkter“ Teil unseres Schullebens. Vormittags- UND Nachmittagsteam arbeiten eng zusammen und stehen im täglichen Austausch.

Das Beste aus beiden Welten

Der Vorteil für Sie als Eltern:

  • Sie können Ihr Kind an unserer Ganztagesschule ganz individuell – auf die Bedürfnisse IHRER Familie zugeschnitten – für 2 bis 5 Tage bis längstens 17:00 Uhr anmelden.

Der Vorteil für Ihr Kind/Ihre Kinder:

  • Die Strukturierung des Schultages, in der sich Lernphasen und Erholungsphasen abwechseln, ähnelt auf den ersten Blick, der einer verschränkten GTS-Form.
  • Jedoch bei genauerem Hinsehen erkennt man, dass diese getrennte Form uns den Spielraum gibt, den wir für unser Schulleben brauchen, um auf die tagesaktuellen Bedürfnisse der Kinder eingehen zu können.


Strukturierung

  • Der sogenannte Vormittagsunterricht, sprich die Lerneinheiten, wird täglich sowohl von einer 30 minütigen Bewegungspause, als auch von kreativen und sportlichen Einheiten aufgelockert.
  • Danach finden die Ganztageskinder in unserer GTS Zeit zum „Runterkommen“, „Seele baumeln lassen“, Relaxen und Austoben.
  • Gemeinsam wird in unserem kleinen, liebevoll arrangierten Speiseraum gegessen. Jeden Tag übernehmen zwei andere Kinder den Küchendienst (servieren und abräumen).
  • Nach dem Essen wird der am Vormittag erarbeitete Lernstoff wiederholt, geübt und gefestigt.
    • Gecoacht und begleitet werden die Kinder dabei immer von zwei unserer Lehrerinnen.
    • Beim Lesen üben unterstützen zusätzlich die Freizeitbetreuerinnen und manchmal auch „Leseomis“. Diese Kleingruppen genießen die Kinder besonders.
  • Wenn alle gut motiviert sind, ist die „hausaufgabenfreie Klasse“ gelebte Realität. 😉
  • Als Belohnung warten danach Sporteinheiten (bei geeignetem Wetter immer im Freien, ansonsten im Turnsaal), Kreatives, so wie Zeit und Raum um einfach Kind sein zu dürfen.


Zusätzliche Begabnungs- und Interessensförderung am Nachmittag

  • Seit dem Schuljahr 2018/19 bieten wir im Rahmen unseres Begabungsförderprogrammes einmal wöchentlich Forschereinheiten mit externen Experten.

Bisher:

  • 2018/19: „NaChlorLabor“
  • 2019/20: „BioLogisch“



Arbeiten in Grundstufen Fordern & Fördern

Seit dem Schuljahr 2015/16 leben und arbeiten wir in Grundstufenteams.



Aufgabe einer Schule ist es, den unterschiedlichen Lernlevels und Lerngeschwindigkeiten der Kinder - mit Fokus auf ihre Interessen und Begabungen - gerecht zu werden. Diese größtmögliche Individualisierung, das gezielte Fördern und Fordern gelingt uns durch unsere Arbeit in Grundstufen, in denen Kinder von einem Team aus „Bezugspersonen“ mit unterschiedlichsten Kompetenzen und Zugängen begleitet werden.

Familienklassen & Stammgruppen in der Grundstufe I (0. bis 2. Schulstufe)

In der Grundstufe I finden sich unsere Vorschulkinder, Erst- und Zweitstufler. Jedes Kind ist einer Stammklasse zugeordnet.

Die Stammklasse bieten den „Kleinen“ einen geschützten Platz zum Ankommen (morgens), zum sozialen Austausch in der vertrauten Gruppe, zum gemeinsamen Planen (montags) und Reflektieren (freitags) einer Woche. In ihren Stammgruppen finden kreative Einheiten (Werken, bildnerische Erziehung), sowie Teile der Sport- und Musikeinheiten statt.

Parallel zu den Stammklassen werden die Basics in Deutsch und Mathematik in Kursen erarbeitet. Kinder der 0. bis 2. Schulstufe werden hier – je nach Wissensstand und Begabung – in Kleingruppen zusammengefasst. Flexibel können Kinder zwischen den einzelnen „Leistungsgruppen“ je nach Bedarf wechseln. Unser Ziel ist es, durch Motivation und Herausforderung, so wie durch gezielte punktgenaue Fördereinheiten dafür Sorge zu tragen, dass JEDES Kind seine EIGENEN Entwicklungsschritte gehen kann und darf.

Themenarbeiten – entliehen aus der Welt der Kinder – leben wir als gemeinsame Grundstufe I. Durch das gemeinsame Eintauchen in ein neues Thema werden die Neugierde der Kinder und ein „Mehr-Wissen-Wollen“ geweckt. Als Expert*innen bringen sie selbst bereits gesammelte Erkenntnisse und Erfahrungen in die Projektarbeit ein. Gemeinsam finden wir Antworten auf IHRE neuen Fragen. In diesen Arbeiten entwickeln sie ihre Kreativität, ihre Selbstständigkeit und Selbsttätigkeit. Im Forschen, Recherchieren und Ausprobieren mit einem Partner oder in Kleingruppen schulen sie ihre Teamfähigkeit, lernen zu diskutieren, reflektieren und einen gemeinsamen Nenner finden.

Gesetzlich sind schon seit jeher 3 Jahre für die Grundstufe I (1. und 2. Klasse) vorgesehen. Diese Möglichkeit leben wir seit dem Schuljahr 2015/16, verstärkt konzeptionell genutzt, mit unseren Familienklassen (Vorschulklasse/0.Stufe, 1. Stufe, 2. Stufe).

Vorteile einer gemeinsam geführten Grundstufe I (zusammengefasst)

  • Ein nahtloses Gleiten zwischen der Vorschulstufe, der ersten und zweiten Klasse wird ermöglicht.
  • Eine Überforderung, sowie eine – nicht minder beachtenswerte – Unterforderung der Kinder wird verhindert.
  • Kinder haben – dort wo es nötig ist – Zeit zum Nachreifen.
  • Die Unsicherheit und der Stress bezüglich der Feststellung der Schulreife des Kindes fallen weg.
  • Begabte und frühreife Kinder können in unseren Kursen noch gezielter gefördert werden.
  • Jedes Kind, das in die Grundstufe II wechselt (3. und 4.Klasse) hat seine Basics in Lesen, Schreiben und Rechnen, sowie wichtige Kompetenzen wie Selbstständigkeit, Selbsttätigkeit und Teamfähigkeit gefestigt.


Grundstufe II: Aus „Schulanfängern“ werden „echte Schulkinder“

In der Grundstufe II finden sich unsere Dritt- und Viertstufler. Jedes Kind hat seine Stammklasse.

Unsere langjährige Erfahrung hat uns gezeigt, dass Kinder von der zweiten in die dritte Schulstufe einen großen Sprung, sowohl in ihrer körperlichen als auch in ihrer geistigen Entwicklung, machen. Sie werden sichtbar vom „Schulanfängerkind“ zu einem „echten Schulkind“. Der Umgang mit der Lehrperson, mit den Mitschülerinnen und –schülern verändert sich zusehends.

Findet der Schulalltag auf der Grundstufe I vorwiegend auf der „Beziehungsebene“ statt, so gleitet dieser nun vermehrt auf die „kognitive Ebene“. Beobachtungen haben gezeigt, dass Kinder in diesem Alter vermehrt Gleichaltrige zum Austausch und Reflektieren brauchen. Dies ist ein wesentlicher Grund, warum es in unserer Volksschule keine fixen altersheterogenen Klassen über drei bzw. vier Schulstufen gibt.

Nach der Grundstufe I treffen sich die Kinder, die durch gemeinsames Arbeiten in der Grundstufe I zu Freunden wurden, mit einem gefestigten Basiswissen, ersten Erkenntnissen im Recherchieren, Exzerpieren, Festhalten und Präsentieren von neuem Wissen und Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Selbstständigkeit in einer 3. Klasse wieder.

Die Grundstufe II (3. und 4. Klassen) ist zwar in ihren Stammklassen altershomogen getrennt, arbeitet jedoch wie die Grundstufe I eng zusammen:

In Mathematik und Deutsch stehen die Türen offen (Drehtürmodell), ein miteinander und voneinander Lernen inklusive Fördern und Fordern ist auch hier gelebte Realität.

Themenarbeiten werden immer wieder klassenübergreifend (und zweimal pro Jahr grundstufenübergreifend als Schulprojekt) gelebt.

Wir sehen Schule als „großes Ganzes“, das neben der Festigung der unverzichtbaren Basiskompetenzen die Aufgabe hat, Kinder mutig zu machen, ihr Vertrauen in sich und ihre Fähigkeiten zu festigen, sie neugierig und hungrig auf die Welt um sie herum zu machen und sie in Selbstreflexion und kritischem Hinsehen zu schulen.

Mehr dazu siehe:

» Schulkonzept

Lernen in Modulen

Einer unserer Beiträge zur Begabten- und Interessenförderung.




Um Kindern UND auch Pädagoginnen Zeit und Raum zu geben ihre Begabungen und Interessen leben UND vertiefen zu können, gibt es an unserer Schule seit fünf Jahren Wahl-Module.

Ende September treffen wir uns dazu mit den Kindern aller Schulstufen in unserer Aula, wo jede Pädagogin die Inhalte und Aktivitäten ihres Moduls präsentiert. Diese Vorstellungsrunde unterstützt die Kinder bei der Wahl des für sie passenden Moduls.
Zentrale Aussage: „Kinder, die mein Modul wählen, sollten Freude am/an …… mitbringen.“

Danach darf jeder und jede frei wählen in welchem Bereich er oder sie sich vertiefen möchte. Mit dem Kreuzchen muss eine kurze Begründung für die Wahl abgegeben werden. So wird nicht wahllos angekreuzt, sondern bewusst überlegt.

Pro Semester „inskribieren“ die Kinder ein Modul ihrer Wahl. Nächste „Inskribtion“: Anfang März



Transparente Leistungsbeurteilung / Positive Feedback-Kultur

Unter transparenter Leistungsbeurteilung verstehen wir nicht nur die summative Form (Noten) der Rückmeldung.
Vielmehr bildet eine positive Feedbackkultur den Lern- und Entwicklungsprozess der Kinder im Gesamten ab.



Positive Feedbackkultur aus Sicht der Kinder

  • Jeder für den Lernerfolg bzw. die Erreichung eines „Zwischenzieles“ (Etappensieg) wegweisender Lernbeweis wird mit den Kindern reflektiert und evaluiert.
  • Wo stehe ich jetzt? Wie bin ich bis hierher gekommen? Was hat mir dabei geholfen, wo hätte ich noch mehr bzw. andere Unterstützung gebraucht?
  • Gemeinsam wird das nächste Ziel definiert und überlegt, was es für die Erreichung dieses Ziels braucht.
  • Schon ab dem ersten Schultag definieren wir mit den Kindern erste zu erreichende Ziele. Ab der zweiten Schulstufe kennt jedes Kind seine ENDziele (Lernstoff seiner Schulstufe) und die Voraussetzungen (mündliche und schriftliche Mitarbeit, eigenständiges Engagement, positiv abgelegte Lernbeweise, ….) für die Erreichung einer bestimmten Note. Während des gesamten Schuljahres (Arbeitsprozesses) werden diese Voraussetzungen in die Reflexionsphasen miteinbezogen.


Positive Feedbackkultur aus Sicht der Eltern

  • Leistungsbeurteilung wird bei uns offen, wertschätzend und transparent gelebt.
  • Beim ersten Informationsabend im Juni erfahren die Schulanfängereltern wie aus der Summe von Lernbeweisen, aus mündlichem und schriftlichem Engagement der Kinder, ihrem Einbringen eigener Ideen, so wie später in der Grundstufe 2 additiv durch Präsentationen, schriftliche Lernzielkontrollen und Schularbeiten, eine möglichst transparente Leistungsbeurteilung gewährleistet ist. Die Zusammensetzungen der einzelnen Noten in der Grundstufe 2 erläutern die LehrerInnen beim ersten Klassenforum an Hand von Excel Sheets.
  • Während des gesamten Schuljahres stehen die Klassentüren offen. Wer möchte, kann sich somit ein Bild vom aktuellen Leistungsstand seines Kindes machen.
  • Am Ende jedes Semesters finden die sogenannten SCHülerLehrerELtern-Gespräche (Bewertungsgespräche) statt. In diesen präsentieren die Kinder ihren Eltern an Hand von Lerntagebüchern, Lernbeweismappen und individuellen Arbeiten ihren IST-Stand. Gemeinsam wird besprochen, welche Ziele bereits erreicht wurden und welche Themen noch bearbeitet werden müssen. Nächste Schritte werden in der Zielvereinbarung festgeschrieben und von SchülerIn, Eltern und LehrerIn unterschrieben diesen „Vertrag“.

Diese Vereinbarungen dienen als Grundlage für das weitere Arbeiten mit den Kindern.

Positive Feedbackkultur aus Sicht der PädagogInnen

  • Der Diskurs mit den Kindern über ihre Lernwege, Denkweisen, Knackpunkte lässt uns unseren Unterricht überdenken und gibt uns Hinweise, was es möglicherweise braucht, damit Kinder Hürden besser überwinden und Lerninhalte sicher und nachhaltig abspeichern können.
  • Der Diskurs mit den Eltern zeigt uns eine wichtige Außensicht auf das Kind.
  • Antworten auf Fragen wie „Warum kann das Kind in der Schule sein Potential nicht ausschöpfen?“ oder „Welche Kompetenzen, Interessen gilt es in den Schulalltag hinein zu führen?“ … öffnen den „blinden Fleck“ auf das Kind und ermöglichen uns ein kritischeres Hinsehen auf unsere Arbeit.
  • Weiter bekommen Eltern – bei Bedarf – fundierte Hilfestellungen wie sie gemeinsam mit uns die Entwicklungsschritte ihres Kindes im Alltag positiv unterstützen können.


Projektunterricht - Strukturierung nach Jenaplan







Projekte“ sind bei uns ein weitgestreuter Begriff:

Sei es situationsbezogen oder aufgrund dringender Fragen der Kinder, ein Thema spontan in einem „Miniprojekt“ zu bearbeiten. Seien es Themenprojekte über mehrere Tage bis hin zu großen, schulstufenübergreifenden Themen, die immer wieder von schulexternen Experten begleitet werden.

Projekte starten immer mit einer „Pädagogischen Situation“ – einem neugierig machen auf das Thema.

So berührt sammeln die Kinder in Kleingruppen, was sie schon alles zu diesem Thema wissen und welche Fragen sie noch beantwortet haben möchten.

Anhand der Kinderfragen bilden sich unterschiedliche, altersheterogene Interessensgruppen. Diese recherchieren in den darauffolgenden Tagen und Wochen Antworten. Diese werden auf Plakaten, in Lapbooks, Themenheften, … festgehalten. Parallel dazu entstehen passende Objekte, Kunstwerke oder Experimentierstraßen.

Im Methodentraining lernen sie, wie man recherchiert, Wichtiges erkennt, erfolgreich exzerpiert und neue Kenntnisse zu Papier bringt.

Das Highlight jedes größeren Projektes ist die Präsentation (Feier/Jenaplan). Voller Stolz schlüpfen die Kinder in verschiedene Rollen. Sie zeigen und berichten selbstbewusst, was sie herausgefunden haben.

Oftmals werden hier Talente und Fähigkeiten ganz „beiläufig“ entdeckt und gefördert. Das hier gewonnene Selbstbewusstsein wird zum Schlüssel für zukünftiges Lernverhalten (intrinsische Motivation).

Sehr umfangreiche, schulstufenübergreifende Projekte waren unter anderen (sehen Sie die Bilder oben oder springen Sie in die Archive):

und weitere, wie


Tipp:
 Zur Strukturierung von Projekten und deren Integration in unser Gesamt-Schulkonzept sehen sie unser » Schulkonzept!

Experten im Schulalltag

„Ein Experte ist jemand, der sich in einem bestimmten Bereich besonders gut auskennt“

So gesehen findet sich sowohl in, als auch außerhalb einer Schule, ein unschätzbarer Pool von Menschen mit besonderen Kenntnissen, Kompetenzen und Begabungen. Diese wertvollen Ressourcen bereichern und stärken unser nach innen und außen geöffnetes Schulkonzept.

Kinder als ExpertInnen

Im Rahmen unserer Begabungsförderung binden wir die Talente unserer SchülerInnen aktiv in den Schulalltag ein. Als Expertinnen referieren sie zu ihren Schwerpunktthemen, coachen MitschülerInnen im sprachlichen und mathematischen Bereich, lassen andere an ihren Begabungen partizipieren und motivieren so zum Nachahmen.

PädagogInnen als ExpertInnen

Die Arbeit in größeren Teams, wie auch als Schule im Gesamten, ermöglicht uns das Ausschöpfen unserer Fülle an fachlichen Ausbildungen, unserer bunten Palette an Begabungen und Kompetenzen, so wie der unterschiedlichsten Zugänge und Lebenserfahrungen, für unsere SchülerInnen.

„Wir und unsere Schule“ spiegelt sich hier, in der vom gesamten Team gemeinsam getragenen Verantwortung, für die Kinder wider.

Elternals ExpertInnen

Eltern bereichern unser Schulleben mit ihren Interessen, Begabungen, Berufen, … .

Sei es an Workshopvormittagen, in Referaten und Präsentationen, oder durch Einladungen an ihre Arbeitsstätte. Jeder Blick durch ein Schlüsselloch oder über einen Tellerrand hinweg erweitert nicht nur den Horizont der Kinder.

Externe ExpertInnen

Allen voran Menschen und Vereine aus unserem Ort, die uns an ihrem Wissen, ihrem Können teilhaben lassen. Ihre in unsere Schule hineingetragenen Interessen, Begabungen, berufliche Einblicke – kindgerecht aufbereitet – fördern den Wissensdrang der Kinder für diese Thematik, motivieren sie zum eigenständigen Weiterrecherchieren und Ausprobieren.

Arbeiten wir an umfangreicheren Themen, laden wir uns externe Experten aus Wissenschaft, Kunst, Musik und Sport ein. Diese tauchen mit den Kindern in die Tiefen ihres Spezialgebiets und geben Kinder so die Möglichkeit Antworten auf exklusive Fragen aus erster Hand fundiert erklärt zu bekommen.

Physik & Natur - Spielerisch experimentieren




Für unsere Kooperation in der Kinder-HTL (seit 2015), unsere jährlichen Besuche der Kinder-UNI, für regelmäßige Museumsbesuche, die Arbeit mit Experten im Rahmen von Projekten (Beispiel: Astronomen beim Zeitreiseprojekt), unser forschendes, experimentelles Lernen im täglichen (!) Schulalltag, Pädagoginnen, die sich regelmäßig weiterbilden, u.v.m. wurden wir mit dem MINT-Gütesiegel (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) ausgezeichnet.

Kinder sind von Grund auf neugierig. Sie wollen sich und ihre Umgebung erforschen und entdecken. Diesen natürlichen Wissensdrang, diese Neugierde gilt es – in ALLEN Bereichen des Schullebens – zu erhalten und, wenn bereits verkümmert, wieder zu wecken.

Um die Berufswelt von morgen und ihren Platz in der Gesellschaft bestmöglich und AKTIV mitgestalten zu können, brauchen Kinder Strategien und Kompetenzen, die ihnen ermöglichen, herausfordernde Aufgaben spontan und unaufgeregt zu lösen.

Sie brauchen Teamgeist, den sie im Miteinander unseres Schulalltages als gewinnbringend erfahren. Kinder erleben, dass ihre Stimme, ihre Meinung Gewicht hat.

Sie benötigen Mut, sich auf unbekannte, nicht erprobte Wege zu begeben. Diesen fassen und festigen sie bei uns, weil sie erleben, dass „Scheitern“ und „Fehler machen“ immer Anfang und nie Ende eines Weges sind.

Im Präsentieren ihrer Arbeiten und der „Ernte“, in Form von Anerkennung und Applaus, begreifen sie Anstrengung und Engagement als sinnvoll und gewinnbringend, motiviert für den nächsten Schritt.

Kreatives Gestalten

Vielfältige und umfassende Förderung der Kreativität als wichtiger Bestandteil unseres Schullebens.





  • In der unverbindlichen Übung „Kreativen Gestaltens“ genießen unsere Kinder zwei Stunden in der Wochen eine „Zusatzportion“ an Möglichkeiten ihre Kreativität auszuleben.

Der hier gelebte und ermöglichte „künstlerische Zugang“ ist als ergänzender Teil zum

  • klassischen Werkunterricht,
  • zur entspannten Nachmittagsgestaltung in der GTS,
  • zum Kurssystem, das der Interessens- und Begabtenförderung dienen soll, und schließlich
  • zum so weit wie möglich geförderten „interessensorientierten“ Zugang zu naturwissenschaftlichen Themen

zu sehen.

Nicht zuletzt machen die künstlerischen Ergebnisse im „Kreativen Gestalten“ unsere Schule und unser Schulleben noch bunter und unterstützen uns ergänzend bei unseren Projekten und Schulfesten.


Englisch mit unserer "Englischmama"



Neben dem im Unterricht integrierten Englisch und dem Englischangebot im Kurssystem unterstützt uns einmal im Monat eine „native english“ sprechende Mama.

Den Kindern aller Klassen wird so ein lockerer und spielerischer Zugang zu einer ersten Fremsprache ermöglicht.

Freitags in der 5. Stunde gibt es vierzehntägig die Möglichkeit eines Konversationskurses für unsere Dritt- und Viertklässler.


Freude an der Bewegung - Kooperation mit Sportorganisationen



Minihandball, Motopädagogik, Selbstverteidigungskurs, Radfahrtrainings, Geräteturnen, Schwimmen …. sind Themen, die wir entweder regelmäßig oder in Schwerpunkten anbieten.

Trotz vorgegebener Richtlinien und ausgewiesener Bewegungs- und Sportstunden streben wir in jedem Schuljahr eine möglichst große Bandbreite an sportlichen Aktivitäten an, um alle Kinder zu erreichen und in jedem und jeder die Freude am Sport zu wecken.

Neben diesen fixen Sportaktivitäten sorgen kleinere Bewegungseinheiten während der Arbeits- und Lernphasen, so wie bewegtes Lernen über das Schulhaus verteilt dafür, dass unser Körper genauso fit bleibt wie unser Gehirn.

In unserer GTS sorgt Frau Krenn dafür, dass den Kinder am Nachmittag immer ausreichend Zeit für Bewegung – bei Schönwetter immer im Freien – bleibt.


Musik in der Bläserklasse




In den letzten acht Jahren konnten wir eine erfolgreiche Kooperation mit der Musikschule Vasoldsberg leben.
Vierzehntägig dürfen die Zweitklässler eine Stunde lang an „ihrem“ Blasinstrument üben.

Parallel dazu erarbeiten Beate und Helmut mit den Kindern erste Notenwerte und Dreiklänge, einfache Rhythmen, so wie ein Zusammenspielen als Bläsergruppe.
Dadurch wird unseren Zweitklässlern Jahr für Jahr ein erstes musikalisches Grundwissen vermittelt.

Um diese Jahresarbeit gebührend wertzuschätzen, eröffnet unsere Bläserklasse Jahr für Jahr ganz stolz unser Schulschlussfest mit einer Fanfare und einem kleinen Lied (Bilder oben oder im Archiv).

Auch hier ergibt sich eine „Win-Win“ Situation für Volksschule und Musikschule.
So mancher Schüler, manche Schülerin entdeckte in der Bläserklasse ihre Freude an dem Blasinstrument und wurde im kommenden Schuljahr zum Musikschüler, zur Musikschülerin.
Einer dieser Schüler – vor vier Jahren in unserer ersten Bläserklasse – spielt heute in der Musikkapelle Vasoldsberg.

Wir sorgen somit für Nachwuchs!

Leben und Feiern im Jahreskreis




Soziales Lernen und das Miteinander findet bei uns seine Höhepunkte in gemeinsamen Feiern und den Präsentationen von Lern- und Projektergebnissen innerhalb und außerhalb der Schule.

Wir leben und feiern den Jahreskreis mit Begrüßungsfeier für die Erstklässler, Advent, Nikolaus, Weihnachten, Ostern bis hin zum jährlichen Schulschlussfest mit der feierlichen Verabschiedung unserer Viertklässler.

Neben Projektabschlussfeiern organisieren wir zweimal im Jahr unser „Lesekaffee“.

Kleinere Feiern und Präsentationen außerhalb der Schule (z.B. Muttertagsfeiere bei Sencura, Adventfeier im Achteckstadel) werden - wenn´s passt - auch einmal spontan organisiert.

All diese Feiern und Präsentationen lockern unseren Schulalltag auf, vertiefen unsere Schulgemeinschaft und lassen uns aktiv die Schulpartnerschaft mit unseren Eltern und Schulpartnern leben.


Nahtstelle Kindergarten & Schnittstellenarbeit mit den Sekundarschulen



Eine weitere Aufgabe der Grundschule ist die enge Nahtstellenarbeit mit Kindergarten und Sekundarschulen.

Der angst- und stressfreie Übergang vom Kindergarten in unsere Schule zum einen und eine fundierte Übergabe unserer SchüleInnen als gestärkte, wissenshungrige und kritisch reflektierte Persönlichkeiten an die Sekundarschulen zum anderen sind unser Ziel.

Angst- und stressfrei vom Kindergarten in die Schule

Unsere seit Jahren gut funktionierende Nahtstelle Volksschule – Kindergarten kennzeichnet sich durch folgende Bereiche aus:

Pädagoginnen beider Institutionen:

  • Zu Schulbeginn definieren wir die gemeinsame Nahtstellenarbeit für das kommende Schuljahr.
  • Öffentlicher Informationsabend für zukünftige Schuleltern zum Schulkonzept im Oktober.
  • Pädagogischer Austausch zur Übergabe der Kindergartenkinder im Juni.

Kindergartenkinder – Volksschulkinder:

  • Erstes Kennenlernen beim Tag der offenen Türe im Oktober
  • Gemeinsame Feiern, Turnstunden, Aktivitäten …
  • Vorlesen der Volksschulkinder im Kindergarten
  • Gemeinsamer Forschervormittag im April
  • Schnuppervormittag im Juni

Somit ermöglichen wir den Kindern einen nahtlosen Übergang vom Kindergarten in die Volksschule.

Als kleine „Persönlichkeiten“ weiter in die Sekundarschulen!

Seit Jänner 2014 leben wir zusätzlich eine verstärkte Schnittstellenarbeit mit den Sekundarschulen unserer ehemaligen SchülerInnen. Jährlich am Ende des ersten Semesters bitten wir diese um Feedback unserer Arbeit. Wie gelang unseren ehemaligen SchülerInnen der Übertritt? Wo waren sie gut vorbereitet, wo hätten sie mehr Support gebraucht?

Gleichzeitig tauschen wir uns mit den Sekundarschulen über unsere Arbeit aus.

Die Ergebnisse dieser Befragungen reflektieren und evaluieren wir anschließend im Team und lassen sie Teil unserer Arbeit werden.

Kooperation mit Kirchlich Pädagogischer Hochschule (KPH)



Die Kooperation mit einer Hochschule ist eine Win-Win Geschichte für Studierende und Ausbildungsschule.

Seit einigen Jahren sind wir Partner- und Ausbildungsschule der Kirchlich Pädagogischen Hochschule (KPH) Graz.

Wir geben …

Woche für Woche bekommen die Studierenden einen umfassenden Einblick in unseren Schulalltag. Hier erleben sie aktiv, an Hand von „best practise“ Beispielen, aber auch im Umgang mit unvorhersehbaren Situationen, wie Schule gelingen kann.

In der Arbeit mit den Kindern lernen sie eine vielfältige Palette an pädagogischen und didaktischen Zugängen kennen. Ihre an der Hochschule erworbenen theoretische Fakten („Hard Skills“) können sie hier bei uns auf ihre Praxistauglichkeit testen.

Wir bekommen …

Gleichzeitig bringen sie uns neue, „frische“ Impulse in den Unterricht und bereichern unser Schulleben mit ihren ganz persönlichen Begabungen und Interessen.

Unsere Studierenden sind für uns und unsere Arbeit für die Kinder eine nicht mehr wegzudenkende wertvolle Ressource. Als „KollegInnen“ arbeiten sie mit uns im Team und ermöglichen ein noch effizienteres Arbeiten (Fördern und Fordern) in Kleingruppen.



Unterrichtszeiten & Stundenpläne

Stundenplan inklusive GTS 2019/20

Wird nachgereicht!




Stundenplan der Grundstufe 1 2019/20 im Detail

Wird nachgereicht!





Hausordnung

Wir alle

  • begegnen einander in- und außerhalb unserer Schule respektvoll, höflich und wertschätzend.

Wir Schüler/innen

  • kommen pünktlich in die Klasse
  • wir achten darauf, dass wir andere in ihrem Arbeiten und Tun weder mit Worten noch mit Taten stören
  • wir helfen einander und stoßen niemanden aus
  • beteiligen uns aktiv am Unterricht und geben unser Bestes
  • sorgen an unserem Arbeitsplatz, in unserer Klasse, in der Garderobe und im ganzen Schulbereich für Sauberkeit und Ordnung
  • räumen weg, was wir hergeräumt haben!
  • passen auf die Schuleinrichtung und alle Lehrmittel gut auf
  • schalten das Handy in der Schule aus

Wir Eltern

  • schicken unsere Kinder rechtzeitig und regelmäßig zur Schule
  • lesen alle Informationen sorgfältig und zeigen dies durch unsere Unterschrift
  • holen uns Informationen auch von der Homepage
  • melden der Schule, wenn unser Kind krank ist, oder nicht mitturnen darf
  • beschaffen rechtzeitig die notwendigen Schulsachen und überprüfen sie in regelmäßigen Abständen auf Vollständigkeit
  • sorgen dafür, dass unser Kinder seine Aufgaben unter günstigen Bedingungen erledigen kann und unterstützen es dabei
  • zeigen Interesse an der „Arbeit“ und der Entwicklung unseres Kindes und
  • arbeiten zum Wohle des Kindes mit der Schule zusammen

Wir Lehrerinnen

  • beaufsichtigen die Kinder 15 Minuten vor Unterrichtsbeginn, während des Unterrichts und in den Pausen
  • verständigen die Eltern bei Unfällen
  • geben Unterrichtsänderungen rechtzeitig bekannt
  • sind in Sprechstunden, an Sprechtagen und nach Terminvereinbarungen zu erreichen
  • stärken die Persönlichkeit der Kinder durch Ermutigung, Lob und Verständnis
  • sorgen für eine kindgerechte, anregende, vielfältige, methodenreiche Lernumgebung, damit jedes Kind in seinen Lernschritten voranschreiten kann
  • berücksichtigen Begabungen, Interessen und Fragen der Kinder in unserem Schulalltag
  • sorgen dafür, dass Kinder mit Defiziten professionell gefördert werden
  • gewährleisten, dass Begabungen der Kinder im Schulalltag erkannt und gefordert werden
  • achten bei Aufgaben auf Qualität und sinnvolle Quantität und differenzieren je nach Leistungsvermögen
  • informieren Eltern bei auftretenden Lern- und/oder Verhaltensschwierigkeiten, aber genauso über den Lernerfolg ihres Kindes
  • gestalten unsere Beurteilungsgesprächen und unsere Leistungsbeurteilung transparent und nachvollziehbar


 
schulleben.txt · Zuletzt geändert: 2020/02/02 21:58 (Externe Bearbeitung)
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